Das Projekt
Chirons Überfahrt 
Eine soziale Plastik in Etappen 
 
Ursprünge 
 
Verwurzelt in den Mythen, Ritualen und Traditionen der Urvölker, befahren Adolf Seeburger und seine Gefährten die Flüsse, die ihre oberbayerische Heimat mit den Weltmeeren verbinden. 

Soziale Plastik 

Das Projekt, angelegt in mehreren Etappen, greift Rituale aus verschiedenen Kulturkreisen auf. Die archaischen Ausdrucksformen unserer Vorfahren gewinnen gerade in unserer Zeit vielfältige neue Bedeutungen, mahnen zum verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Mitmenschen, eine "soziale Plastik", eine Performance auf dem Fluß, für den Fluß, mit dem Fluß, im steten Fluß.... 

Urzeit trifft Moderne 

Doch auch moderne Strömungen fließen in das Projekt mit ein: Die Ideen des Joseph Beuys wurden von der Gruppe Yggdrasil (zu deutsch "Weltenbaum"), 2. Division Red Cross weiterentwickelt und ziehen sich durch die Aktion wie ein roter Faden, wie auch durch das gesamte künstlerische Werk Seeburgers. 

Aktionen im Verlauf 

Die Befahrung von Inn, Salzach, Donau, und im weiteren Verlauf des Schwarzen Meeres und eventuell der Ägäis ist immer wieder eng verbunden mit verschiedensten Aktionen:  
 

  • Rituale, die alte Mythen mit aktuellen Fragen unserer Zeit verknüpfen
  • Installationen aus Treibgut und mitgeführten Objekten, spontan und situationsbezogen 
  • Künstlerische Performances, in denen auch Seeburgers bisheriges künstlerisches Schaffen immer wieder auftaucht, eingewoben in immer neuen Formen und Variationen 
  • und schließlich die Weitergabe von Kula-Objekten in der Tradition melanesischer Ureinwohner 
 
Von der Sonnenbarke zum Katamaran 
Die eingesetzten Wasserfahrzeuge